«Entführung aus dem Serail»
Das malerisch auf zwei Inseln im Aabach gelegene Schloss Hallwyl im aargauischen Seetal bot ein einzigartiges Ambiente für die Freilichtaufführung der «Entführung aus dem Serail». Die launige Geschichte dreht sich um den jungen Edelmann Belmonte und seine von Piraten geraubte und im Palast Bassa Selims festgehaltene Braut Konstanze. Diese ist ihm unbeirrbar treu – trotz unzweideutigem Liebesdrängen des Palastbesitzers. Und weil der Wächter Osmin gerne einen Schluck zuviel trinkt, gelingt die von Belmonte geplante Entführung Konstanzes fast. Aber eben nur fast...
Regisseur Peter Brenner, der sich mit mehreren Mozart-Produktionen u.a. an den Salzburger Festspielen profiliert hat, hat mit seiner Ausstatterin Heidrun Schmelzer und Lichtdesigner Ueli Bingeli das Wasserschloss in einen lebendigen Spielraum verwandeln. Für einmal wurde Mozarts «Entführung» also nicht als orientalisches Märchen gespielt, sondern gewissermassen als «Entführung aus dem Schloss Hallwyl». So waren Brenners Figuren auch keine Märchenprinzen, sondern glaubhafte Charaktere, Menschen von Fleisch und Blut.
Der Schlosshof diente als Bühne, die Zuschauertribüne erhob sich unter der mächtigen Schlosslinde. Statt im Graben wurde das Aargauer Symphonie-Orchester über dem Schlosseingang postiert: es schwebte sozusagen über dem Spielraum. Douglas Bostock dirigierte das internationale Sängerensemble. Erstmals auf einer Opernbühne stand der bekannte Schweizer Schauspieler Mathias Gnädinger. Er lieh der Sprechrolle des Bassa Selim sein markantes Profil.
Regisseur Peter Brenner, der sich mit mehreren Mozart-Produktionen u.a. an den Salzburger Festspielen profiliert hat, hat mit seiner Ausstatterin Heidrun Schmelzer und Lichtdesigner Ueli Bingeli das Wasserschloss in einen lebendigen Spielraum verwandeln. Für einmal wurde Mozarts «Entführung» also nicht als orientalisches Märchen gespielt, sondern gewissermassen als «Entführung aus dem Schloss Hallwyl». So waren Brenners Figuren auch keine Märchenprinzen, sondern glaubhafte Charaktere, Menschen von Fleisch und Blut.
Der Schlosshof diente als Bühne, die Zuschauertribüne erhob sich unter der mächtigen Schlosslinde. Statt im Graben wurde das Aargauer Symphonie-Orchester über dem Schlosseingang postiert: es schwebte sozusagen über dem Spielraum. Douglas Bostock dirigierte das internationale Sängerensemble. Erstmals auf einer Opernbühne stand der bekannte Schweizer Schauspieler Mathias Gnädinger. Er lieh der Sprechrolle des Bassa Selim sein markantes Profil.

